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Untoten Grabsteinland




Nun ist es endlich also da. Das neue Werk der Untoten liegt vor mir und mit zitternden Fingern wage ich es die Verpackung zu öffnen. In der CD finde ich zunächst ein wunderschön düsteres gestaltetes Booklet, bei dem sich sehr viel Mühe gegeben wurde. Über viele Seiten hinweg sind hier die Songtexte des neuen Albums sowie Fotos der Untoten zu finden. Das Design der neuen CD hat also schon die Note 1 verdient. Hier findet sich auch die Erklärung zum Titel des Albums. Grabsteinland ist ein Konzept- Album der Untoten und Teil einer Trilogie. "Das Grabsteinland gibt es wirklich" ist da zu lesen und mehr wird an dieser Stelle nicht verraten. Auf der CD finden sich 13 Songs der Band und wieder wird dem Hörer eine perfekte Mischung aus Gothic, modernem Gothicrock und deutschsprachigen Texten geboten. Die Stimme von Greta ist diesmal chansonartiger - und zeigt manchmal Anleihen an die Musik der 20`er und 30`er Jahre ("Du hast mir ein Haus erbaut"). Schräge Sounds und Soundexperimente wie etwa bei "Wie klein diese Welt" oder "Land im Nebel" gehören ebenso zu den Untoten und gerade dieser Hang zum Schrägen gar manchmal Groteskem lässt die Band ihre Eigenständigkeit gewinnen. Und es finden sich auch potentielle Clubhits auf der CD wie etwa "Willst Du?", bei denen man sehr leicht das morsche Tanzbein schwingen kann. Den hohen Erwartungen, die in dieses Album gesetzt wurden wird das Album gerecht und gerade weil es der erster einer Trilogie ist, befinden sich die Untoten hier auf dem Weg ins Unbekannte und ich folge ihnen gerne in eben dieses Grabsteinland mit all seinen Geheimnissen. Anspieltips: Willst Du (Remix), "Siehst Du es denn nicht (ach du)", "Grabsteinland". Fazit: Ein rundum gelungenes Werk!!!