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Stereomotion Omega:Angel




Stereomotion machten bereits vor einigen Jahren von sich reden mit dem Album "Alpha:Demon". Die logische Fortsetzung des Electroprojekts folgt nun mit "Omega:Angel". Harte tanzbare Rhythmen treffen auf minimalistische Melodielinien und verzerrten düsteren Gesang a la Velvet Acid Christ oder Skinny Puppy. Das Album beginnt mit Songs wie "In:humanity" oder "Prophecy", die man durchaus als klassische Electrosongs bezeichnen kann. Bedrohlich und angsteinflössend kreieren Stereomotion apokalyptische Szenarien. Der Bezug ist klar! War Alpha der Anfang - die Schöpfung - findet alles im Omega sein Ende. Besonders Songs wie "Phalanx" oder der "Monument" sind von dieser Atmosphäre gezeichnet. Dennoch verliert die Band bei aller Dunkelheit nicht den Blick für die Tanzfläche und schafft es immer wieder einerseits tanzbar andererseits dunkel zu klingen. "Remotion" und "Reflexion" sind z.B. Songs mit wahrem Clubhitcharakter. Vor allem "Reflexion" geht stärker in die Techno-Richtung als dies auf dem Rest des Albums zu finden ist. Doch mal abgesehen von kleinen Ausflügen in andere musikalische Gefilde, die eigentlich nicht wirklich Ausflüge sind, sondern nur eine Bereicherung des Bandsounds, ist "Omega:Angel" ein sehr interessantes Album. Anspieltips: "In:humanity", "Monument", "Remotion". Fazit: Newcomer des Monats im Electrobereich!