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Skeptical Minds Rent To Kill


Wertung: (4/5) Monden

(Eigenvertrieb)


Skeptical Minds gelten schon in länger in Szenekreisen als Insidertip. Die Band aus Belgien wurde im Juni 2002 von Gitarrist Michel, Keyboarder Vincent und Sängerin Kristell gegründet und hat ihre Wurzeln im Elektro und Gothicrock. Mit "Rent To Kill" erscheint nun ihr erstes Album, dass durch seine Bandbreite an Sounds und ideenreichen Kompositionen auffällt. Sängerin Kristell singt mit viel Gefühl und erinnert an eine Mischung aus Kate Bush und Tori Amos mit einer weitaus gothiclastigeren Ausrichtung - einfach atemberaubend. Die harten Metallriffs, die neben vielen elektronischen Spielereien zu finden sind, täuschen nicht darüber hinweg, dass Skeptical Minds sich in einem alternativen Musikumfeld bewegen, dass Gothic, Metal und Elektronik auf ihre ganz eigene Art und wie ich finde sehr interessante Weise miteinander kombiniert. Und diese Mischung und die Individualität der Musiker und ihre unterschiedlichen Interessen, die nach eigenen Angaben von Rammstein, Voivod bis Lacuna Coil reichen, macht es möglich, dass Rent To Kill ein sehr dynamisches Album geworden ist, dass nicht langweilig wird - mal balladesk (A Girl That Hurts), mal grotesk (Eat And Hate), mal einfach wunderschön (I Love you) enthält das Album eine ausgewogene Balance zwischen ruhigen und schnellen tanzbaren Songs. Anspieltips: "Black Porcelain", "Kissing The White Goddess". Fazit: Geheimtip!