Shizuko Overdrive
Shizuko
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Wertung: (4/5) Monden
(Ava Sonic / Rough Trade) |
Und wieder ein Debutalbum, was wirklich herausragend ist! Shizuko Overdrive
galt schon seit längerem in Szenekreisen als Geheimtip. Nun erscheint
ihr erstes Album "Shizuko" und bietet düsteren Gothicrock kombiniert
mit elektronischem Cyberpunk. Dabei klingt der Sound der Band bewusst
etwas roher und härter als bei manch anderem Gothicact. Gegründet wurde
die Band von Eve Cooper, Gordon Zagon, Lord Kevoc und Horatio C.
und dieses Quartett scheint für sich recht schnell ihren eigenen unverwechselbaren
Stil gefunden zu haben, der ein wenig an den aktuellen Sound der derzeit angesagten japanischen Gothicbands erinnert. Bei Shizuko Overdrive ist eben alles
ein bißchen anders als bei anderen - die Gitarren Lord Kevocs klingen blecherner,
die Drums klirrender und der Gesang in gewisser Form markanter.
Für dieses ist Eve Cooper zuständig und schafft es sich auf dem schmalen Grat
zwischen gefühlvollem und gutturalem Gesang sehr gut zu präsentieren.
Das Album beginnt mit dem Song "No Life" - ein lupenreiner Gothicsong,
mit altbekanntem Thema gefolgt von "Messiah" bei dem Shizuko Overdrive
ihre Qualitäten als Rockband wiederum voll ausspielen. Die Energie dieses Songs zieht sich dann fast durch das ganze Album - und die Band
scheut auch nicht davor zurück einen 80´er Jahre Klassiker wie
Laura Braningans Self Control neu zu interpretieren (mit einer der
stärksten auf dieser Platte). Obwohl man Shizuko Overdrive durch und durch als eine Gothicband bezeichnen
kann (mit einer modernen Attitüde) ist das, was die Band austrahlt, was auch
textlich und musikalisch zu hören ist fast klischeefrei. Shizuko Overdrive
bedienen keine althergebrachten Klischees, sondern man spürt deutlich eine große Authentizität, dass die Musik, die sie machen, sie auch leben.
Man darf gespannt sein, was von diesem Quartett in naher Zukunft noch
zu hören sein wird! Anspieltips: Messiah, Self control, Awakening. Fazit:
Unbedingt anhören!
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