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Sadako Bedtimestories


Wertung: (4/5) Monden

(Transwaved)


Sadako erforschen neue interessante Soundwelten - heftiger Crossover Gitarrensound mischt sich bei Sadako mit Samples, Sounds und diversen elektronischen Spielereien - hört sich amerikanisch an - mal grob gesagt Ecke NIN, Ministry, Korn - soll aber laut Bandinfo einen asiatischen Touch haben, der sich mir jedoch nicht erschließt. Tatsächlich hört sich hier der Bandname in erster Linie asiatisch an. Sadako bieten einen düsteren Sound, der eindeutig rockorientiert und gitarrenindustriallastig kommt. Und das recht heftig (Maneater) ! Zwischendurch bietet die Band dann von dem krassen Heavysound auch Erholungsphasen - so mit dem durchweg elektronischen Ambienttrack Man On Ether, bevor es dann mit Drowned Cliches gleich wieder so heftig weitergeht wie zuvor. Das Quintett um Marx, Benji, Tom, Rene und David geht bei ihrem Debüt keine Kompromisse ein und bietet eine Mischung, die auch einen spirituellen Aspekt aufzeigt ("The Four Horsemen"). Es ist vor allem der eigenständige Sound den Sadako von anderen Rockindustrialbands wohltuend unterscheidet und diese Band wird sicher ihren Weg gehen! Anspieltips: "The Four Horsemen", "Maneater". Fazit: Reinhören!