Predominant Lunatics
Hoping For Dusk
 |
Wertung: (4/5) Monden
(Eigenvertrieb) |
PREDOMINANT LUNATICS kommen aus der Schweiz
und spielen melancholischen Wave-Pop. Ihr Mini-Album
"Hoping For Dusk" kombiniert zeitlose Waveklänge mit
Popelementen aus den 80`er Jahren. Erinnerungen an
The Cure werden unweigerlich wach, doch Predominant
Lunatics gehen einen anderen Weg und die Stimme von
Sänger Marco Finsterwald hat ein ganz anderes Charisma
als die etwa von Cure-Sänger Robert Smith. Depressiv,
melancholisch und dennoch irgendwie mit dieser Welt
verbunden wagen Predominant Lunatics einen Blick
abseits des Alltäglichen, der Normalität und zeigen die
Realität in einem romantisch düsteren Licht. Besonders "Snowgirl"
und "Sister Moon" haben viel von dieser romantischen Realitätsverfremdung
und passend zu der Musik ist auch das Albumcover ein
grau in grau gezeichnetes Werk, dem alle Farben
entzogen sind. Jeder Song dieses Mini-Albums steht für sich
und sollte intensiv angehört werden. Je länger man in
Hoping For Dusk hineinhört, desto stärker klingt die
der depressive Musikcharakter in einem nach - und
man wird nachdenklicher und beginnt zu träumen.
Anspieltips: Delayed, Snowgirl, Glory Of Nothing.
Fazit: Beste Gothicmusik mit depressiver Tiefenwirkung!
Reinhören!
|