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Ostara Immaculate Destruction


Wertung: (5/7) Monden

(Trisol)


Ostara ist eine der wenigen Bands, die in den letzten Jahren erheblich ihren Sound verändert haben. Veröffentlichte die Band anfangs als Folkband ruhige düstere Balladen wie auf dem Debüt-Album "Secret Homeland" in eindrucksvoller Weise zu hören ist, ist nun das vierte Album der Band Immaculate Destruction erschienen, welches den Sound der alten Tage endgültig vergessen macht. Ostara sind mittlerweile eine richtige alternative Rockband geworden, die es auf ihrem neuen Album so richtig krachen lassen. Harte Gitarrenriffs und treibende Schlagzeugrhytmen dominieren den immer noch melodischen Sound der Band und Sänger Richard Leviathan ist mit seinem unverwechselbaren Gesang das Bindeglied zwischen Alt und Neu. Mal abgesehen von der musikalischen Veränderung ist Ostara textlich und inhaltlich immer noch Ostara - und so finden sich auch auf Immaculate Destruction viele nachdenkliche Songs über die Gesellschaft und die Menschheit wie z.B. Lightbringer oder Feast Of The Fall. Mit "Story Of Lament" bietet das Alum dann noch eine wunderschöne Ballade, das sich fast wie nach den alten Zeiten anhört. Sicher ist Immaculate Destruction für alteingessene Fans gewohnungsbedürftig, aber mit dem neuen Sound wird die Band sicher auch viele neue Fans gewinnen. Aufgepasst: Auf der limited Doppel-CD gibt es zusätzlich sieben weitere Songs, darunter Akstik-Versionen von Feast Of The Fall und Story Of Lament, sowie diverse Remixe! Anspieltips: Compassion from above, Feast Of The Fall, Lightbringer. Fazit: Reinhören.