Nobility Of Salt
Those Narrow Street
Eigenständig und flexibel mit dem Mut zu Neuem - das sind
Nobility Of Salt. Auf ihrer CD "Those Narrow Street" präsentiert
sich die Berliner Band mir ihrem ganz eigenen Stilmix, der Elemente
aus Gothic und Wave miteinander kombiniert. Besonderes Kennzeichen
der Band ist die Einbeziehung amerikanischer Musikinstrumente
wie etwa dem Banjo. Dadurch klingen einige Songs von
"Those Narrow Street" wie gothische Western-Songs
und man hat manchmal das Gefühl in einem dunklen düsteren
Saloon mitten in der Wüste zu sein - von kreisenden Geiern
umgeben. Das ist gar nicht mal schlecht gemacht und eine
interessante neue Variante des klassischen althergebrachten
Gothics. Auch das Cover und die graphische Gestaltung
der CD lassen eine Affinität der Band zu dieser Thematik
vermuten und vor allem Sänger Rene Hoffmann gibt
sich auf diesem Album im Vergleich zu früheren Werken
der Band sehr viel Mühe und trägt durch seinen dunklen
düsteren Gesang viel dazu bei, dass die Stimmung von
"Those Narrow Street" aufgrund der Banjo-Klänge
nicht allzu positiv wird. Viel mehr kommt es einem vor
wie "Spiel mir das Lied vom Tod", was hier ab und zu
zu hören ist und so kann man dieses Album mit gutem
Gewissen aufgeschlossenen Menschen mit Hang zu
Morbidem empfehlen.
Anspieltips: "A Russian Roulette", "Those Narrow
Streets", "Highway Rain". Fazit: Reinhören!
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