Mob Research
Holy City Zoo
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Wertung: (6/7) Monden
(Echozone / Sony Music) |
Im Jahr 2007 gründete Bassist Paul Raven (Killing Joke,
Ministry) zusammen mit Mark Gemini Thwaite (The
Mission, Peter Murphy) die Band Mob Research.
Die musikalische Ausrichtung von Mob Research war
schnell klar: Purer dreckiger Industrialrock, ungeschönt
und kompromißlos sowohl auf musikalischer als auch auf
inhaltlicher Ebene. Dies war nicht zuletzt auch den beiden
weiteren Mitgliedern zu verdanken, die sich kurze Zeit nach
der Gründung von Mob Research hinzugesellten. Mit
Kory Clarke (Warrior Soul) fand man den perfekten Sänger
und mit Nick Lucero (ex-Queens Of the Stone Age) den perfekten
Drummer. Es entstand ein alternativer Independent-Sound, der
in seinen Wurzeln purer Underground war. Die perfekte Mischung,
die zugleich eine große Bandbreite an musikalische Einflüssen
aufzuweisen hatte. Und so hört man denn auch auf Holy City Zoo
eben vieles, was altbekannt klingt und dennoch völlig neuartig
scheint. Da ist etwa der Song "Skull And Bones", der ein
klassischer Killing Joke Song sein könnte oder der Titelsong
"Holy City Zoo" selber, der von einer unbändigen Härte und
gesellschaftlichen Anklage zeugt. Leider verstarb Mitbegründer
Paul Raven kurz nach den Aufnahmen zu dem Album, wodurch
Mob Research mit der Fertigstellung von Holy City Zoo länger
brauchten. Gerade deshalb ist dieses Album wohl eines der
beeindrucksten Vermächtnisse von Paul Raven. Ergänzt wird
das Album durch diverse Bonustracks - allesamt Remixe
von bekannten Bands wie etwa Sindaddy, Metalmorphosis,
Akanoid oder Elektrofish. In den Remixen zeigen sich erst
so richtig die ungewöhnlichen Seiten der Songs und dieser
"zweite Teil" des Albums überzeugt ebenso! Anspieltips:
"Tribe", "Holy City Zoo", "Skull And Bones". Fazit: Industrialrock
vom feinsten!
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