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Lost Area Memoria


Wertung: (5/7) Monden

(Echozone / Intergroove)


Nach ihrem zweiten Longplayer "Man Machine" aus dem Jahr 2008 erscheint dieser Tage das dritte Album von Lost Area auf dem von dem Electro-Trio erneut futuristisch anmutende Pop-Hymnen zu hören sind. Die spacigen Sounds passen perfekt zu dem abwechslungsreichen Gesang von Frontmann und Gitarrist Markus Bär, verstärkt durch Andi Grundlers rauhe Stimme und einem prägnanten Gitarrenspiel. Lost Area anno 2010, dass ist der Versuch perfekten Electro-Pop zu produzieren und man muß einfach sagen, dass Lost Area dies sehr gut gelungen ist. Wie würden Placebo klingen, wenn Sie Electro-Pop machen würden? So oder so ähnlich könnte man das neue Album "Memoria" beschreiben, bei dem der Perfektionismus auffällt mit dem jede Note, jeder Sound sorgfältig ausgewählt zu sein scheint. Offenkundig haben sich Lost Area sehr viel Zeit bei der Produktion und dem Songwriting von Memoria gelassen und liefern ein Album ab, dass einfach genial klingt. "Memoria" ist Future-Pop pur und kann als neuer Standard für das Genre gesehen werden. Gleich mehrere Clubhits finden sich auf diesem Album! So sind es vor allem die Lieder "Mirror" und "Lies", die schon bald in den Szene-Tanztempeln erklingen werden. Mit "Memoria" heben sich Lost Area deutlich vom Synthie-Einheitsbrei ab und liefern einen zeitlosen Klassiker. Anspieltips: "Mirror", "Lies", "Guardian Angel". Fazit: Geheimtip!