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Lacasa Del Cid Lonestar




Er zählt zu den fleißigsten und vielseitigsten Musikern in der schwarzen Szene und wirkte bereits bei vielen Projekten und Bands (u.a. Goethes Erben, Projekt Pitchfork) mit. Die Rede ist von Gitarrist, Songschreiber und Sänger Carsten Klatte, der mit seinem Projekt Lacasa Del Cid nunmehr eigene Wege geht. Sein Album "Lonestar" ist der gelungene Versuch seine eigenen dunklen Seiten zu ergründen. Dies tut er auf ungewöhnliche Art und Weise, indem er sich genreuntypisch Country- und Westernmusik öffnet und dies mit klassischem Rock`n`Roll, Neofolk und Texten voller Nachdenklichkeit und Melancholie kombiniert. Um es auf den Punkt zu bringen: Wie würde es klingen, wenn Nick Cave, Ennio Morricone und Current 93 zusammen Musik gemacht hätten? So oder so ähnlich könnte man dieses Album beschreiben. Auf dem Album befinden sich neben elf "normalen" Songs auch gleich sechs verschiedene Remixe und hier wird es richtig interessant: The Fair Sex, Rotersand und Zelle 40 haben u.a. an diesen Mixen mitgewirkt und lassen die Songs des Künstlers gleich wieder eine gehörige Portion dunkler und elektronischer klingen. Klatte sieht Lacasa Del Cid als Experimentierplattform für neue und ungewöhnliche Sounds und Klänge und einige Songs des Albums haben durchaus das Zeug dazu auch mehr zu sein - verträumt nachdenklich und gleichzeitig intelligent ist Lonestar ein sehr anspruchsvolles Album geworden. Anspieltips: Remote View, After All Those Years, Son Of A Gun. Fazit: Reinhören!