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Glis Nemesis




Nach zwei erfolgreichen und in den Charts plazierten EP-Singles für die beiden internationalen Clubhits "Disappear" und "No Pulse" veröffentlichen Glis aus Amerika nun ihr bereits viertes Album Nemesis. Anstatt auf altbewährtem aufzubauen, schneiden sich Glis selbst ihre eignen Zöpfe ab und erfinden mit Nemesis ihren eigenen Sound aufs Neue. Im Ergebnis klingt Nemesis so denn auch weitaus dynamischer und elektronischer - aber vor allem düsterer und spaciger. Shaun Frandsens Facelift überzeugte wohl auch Jean-Luc De Meyer (Front 242), der sich als Gastsänger für zwei Songs des neuen Glis Albums gewinnen liess (The Irreparable und La Beatrice). Hart und Aggressiv geht es auf dem neuen Album zu - es gibt kaum eine Sekunde bei der der Puls dieses Albums langsam schlägt und Glis liegen damit voll im momentanen Trend, der zu mehr Härte in der elektronischen Musik geht. Vorreiter wie Hocico haben auch bei Glis ihre Spuren hinterlassen ("Dancing Of Borrowed Dreams" ). Doch auch mit Blick auf die Tanzfläche ist zu sagen, dass Glis neben den beiden bereits genannten Songs weitere potentielle Clubhits enthält. So z.B. der Song Release The Pain, der ein wenig an Klinik zu ihren besseren Zeiten erinnert oder The Falling Time - ein klassischer Futurepopsong. Fans sei die Limited Edition dieses Albums empfohlen, die in einer DVD Box veröffentlicht wird mit einer Bonus-CD auf der sich weitere 13 (!) Songs der Band befinden, u.a. exklusive Remixe von Unter Null, Noise Process, Supreme Court und HIV+. Fazit: Die elektronische Hoffnung! Absolut empfehlenswert! Note 1A!