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Explizit Einsam Reflexion:unendlich


Wertung: (6/7) Monden

www.expliziteinsam.de


Mit der CD Reflexion:unendlich melden sich Explizit Einsam dieser Tage eindrucksvoll zurück. Das Gothic Darkwave Projekt veröffentlicht mit Reflexion:unendlich ein Album, dass musikalisch anknüpft an den Sound früherer Alben wie etwa "Kelch der Trauer" oder "Das Elixier". Erneut fusioniert die Band hier Elektronik, Darkwave und mittelalterliche Klänge zu einem ganz eigenen düsteren und synthetischen Sound. Immer noch zentraler Mittelpunkt der Musik von Explizit Einsam ist der Sprechgesang von Andreas J. Ohle. Mit dem Song "Wunsch" gelingt Explizit Einsam ein richtig clubtauglicher Song, der durch seine eingängige Melodie besticht. Raum für ruhigere nachdenklichere Klänge bieten Lieder wie "Unschein" oder "Wandel im Geiste". Auf Reflexion:unendlich finden sich aber auch wieder viele wunderschön klingende Instrumentalsongs wie etwa "Von dem Licht" oder das beeindruckende "Carpe Noctem". Mit dem experimentellen Song Erosion endet dieses neue Werk - ein offenes Ende trotz des finsteren Titel - man darf gespannt sein auf weitere Musik von Explizit Einsam. Anspieltips: "Unschein", "Wunsch", "Von dem Licht". Fazit: Einfach nur schön!