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Eva O. Damnation / Salvation




Totgesagte leben einfach länger! Im Falle von Eva O. ist dies sicher richtig. Eine Ikone der Gothic Szene veröffentlicht dieser Tage endlich ein neues Album. Eva O. ist seit Jahren musikalisch und in der Szene aktiv - sie war zuerst bei den Super Heroines, kurze Zeit später holte Rozz Williams sie zu Christian Death. Es folgte eine langjährige Zusammenarbeit mit Rozz Williams. Zusammen gründeten sie die Band Shadow Project, die Punk und Death Rock miteinander auf neue Art und Weise kombinierten. Immer der schwarze Szene verhaftet gelang es Eva auch als Solokünstlerin erfolgreich zu sein. Mit Damnation / Salvation veröffentlicht Eva O. nun ein ungewöhnlich klingendes Album, dass immer wieder überrascht und typisch Eva O. ist. Bereits das Intro "Damnation" ist ein rhytmisch angelegter Song, mit dem Eva O. die normalen Grenzen des Gothic durchbricht und durch den Einsatz von Samples, sphärischen Klängen und wuchtigen Pauken eine Art Manifest für den Rest der kommenden Songs erschafft und sich mit dem Thema beschäftigt wie es ist in den Augen der Hölle zu schaun. Mit "One By One" geht es dann eher geradliniger in Richtung Gothicrock bevor der Song "Blood Lust" doch eine gewisse Überraschung bietet, war dieser doch wie auch Damnation, One By One und einige andere Songs der CD bereits auf dem seit langem vergriffenen Album "Ride The Madness" 1999 veröffentlicht worden und zählt zu den Eva O. Klassikern! So hört man denn genauer hin und erkennt das Eva O. hier alte und einige neue Songs zu einem konzeptionellen Album zusammenstellt, dass sicher den Charakter einer Art Best-Of innehat. Anspieltips: "Damnation", "Blood Lust", "Eye To Eye". Fazit: Eva O. in Bestform!