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Division Kent Gravity


Wertung: (5/7) Monden

(Echozone / Sony Music)


Nach ihrem erfolgreichen Debüt Monsterproof im Jahr 2006 erscheint nun das zweite Album von Divison Kent. Gravity ist ein einfühlsames und atmospärisches Gesamtkunstwerk, das vor allem von der beeindruckend weichen und zarten Stimme von Sängerin Andrea B. lebt, die ein ums andere Mal den Hörer zu verzaubern weiß und den musikalischen Popperlen dieses Albums Glanz verleiht. Da ist etwa der Song This Big Hush, eine Coverversion des Shrieback Klassikers, den man garantiert so in dieser Version noch nicht gehört hat. Divison Kent gelingt es dem Song eine Melancholie hinzuzufügen, die vorher nicht vorhanden war, oder das wunderschöne und zugleich tieftrauige "She`s going places" - welches wirklich sehr düster und hoffnungslos klingt. Und dies ist wohl das Geheimrezept von Division Kent - eben diese Art von Hoffnungslosigkeit musikalisch in dieser Art und Weise umzusetzten. Dabei bedient sich die Band vielfältiger musikalischer Einflüsse aus dem Indie, Trip-Hop und Electro Bereich. Das ist experimenell spannend und nicht langweilig. Abgemischt wurde dieses technisch perfekte Album im Studio von Peter Schmidt (Klee, Beatsteaks). Bei 4 Songs übernahm Gareth Jones doe Abmischung, der schon mit Depeche Mode, Interpol und Nick Cave zusammenarbeitete. Das Album erscheint in seiner Erstauflage in einer limitierten Doppel-CD. Auf der zweiten Silberscheibe finden sich diverse Remixe, die allesamt sehr interessant und abwechslungsreich klingen und den andere oder anderen Originalsong in ein anderen Licht rücken. Anspieltips: No Kryptonite, She`s Going Places, This Big Hush. Fazit: Zum träumen!