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Distance At The End Of All Things


Wertung: (6/7) Monden

(Echozone / Intergroove)


"At The End Of All Things" ist der Titel des ersten Albums von Distance - einem neuen Electro-Wave Projekt von Rene von der Band Zeritas und Avalist, der in den 90`er Jahren einige Alben mit der Band Misantrophe produzierte. Distance hat mit den eben genannten Bands nicht viel gemein, sondern geht in eine andere musikalische Richtung. Distance lassen in den 12 Songs des Albums hypnotische Melodien erklingen, die weich und wohltuend im Gehör sind und das Prädikat bester Electrowave-Pop verdienen. Fernab von stampfenden Beats und klischeebeladener Lyrik entstand mit "At The End Of All Things" ein zeitgemäßes modernes Album, das sicher eine gewisse musikalische Verwandschaft zu Bands wie Depeche Mode oder De/Vision aufweist, diese jedoch nicht kopiert (was ja auch gar nicht möglich wäre), sondern vielmehr eigene Akzente in diesem Musikgenre setzt. Besonders sind Distance dann, wenn Rene und Avalist zusammen singen, eine fast schon kongeniale Vocal-Fusion. Songs wie "Back In Place" oder "Riddle In The Grid" erreichen eine emotionale Tiefe, die einfach nur dann möglich scheint, wenn man eben nicht nur auf Clubtauglichkeit von Liedern schaut, sondern dem Song auch die Chance gibt ein Eigenleben entwickeln zu können. Dies ist Distance sicherlich gelungen und gerade der melancholisch düstere Grundton in ihren Liedern könnte ihr Markenzeichen werden. Anspieltips: "Transformed", "Silent Days". Fazit: Bester Electrowave-Pop.