Das Ich
Cabaret
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Wertung: (6/7) Monden
(Danse Macabre) |
Mit Cabaret veröffentlichen DAS ICH ein Album, dass zurück zu den
musikalischen Wurzeln des Duos führt und diese gleichzeitig neu
entdeckt und weiterentwickelt! Mittlerweile schon als fast legendär
bezeichnet, begab es sich Ende der 80`er Jahre, dass Bruno
Kramm und Stefan Ackermann zusammenfanden und mit Gottes
Tod ihre erste 4-Track MC veröffentlichten. Der Song ist heutzutage
mehr als Kult und gilt als Identifikation für eine ganze Generation.
Im Laufe der Jahre folgten weitere große Alben einer Band, die
immer darauf Wert legte, die Hörer mit deutschen abstrakten
und interpretationsfreudigen Texten zum Nachdenken anzuregen.
Cabaret steht in dieser Tradition und kann als weitere Meilenstein
des Gothicurgesteins bezeichnet werden. Bizarre Klanglandschaften,
metamorphe düstere Sounds und tiefsinnige und zynische Texte bestimmen die
CD. Dabei liegt der Grundgedanke zu Cabaret im Kostüm eines Marionettentheaters
verborgen: Was ist Einbildung und was Bestimmung? Wo ist die Grenze
zwischen Wirklichkeit und Wahn? Kramm zieht erneut alle Register
elektronischer Schaffenskunst und kreiert zusammen Stefan Ackermann
ein groteskes musikalisches und klaustrophobisches Kammerspiel.
Unterstützt wurde das Duo von Marianne Iser (Schneewittchen),
die mit ihrer beeindruckenden Altstimme den Soundkosmos von
Das Ich wirklich bereichert und vor allem bei Songs wie
Nahe überrascht. Und den Blick auf die Tanzfläche vernachlässigen
die Bayreuther auch nicht, sind doch mit Schwarzes Gift, Nahe und
Atemlos einige potentielle Clubhits auf der CD vertreten.
Mit Cabaret gehen DAS ICH neue Wege
mit alt bekanntem Rezept und schaffen es ein grandioses Werk
zu kreieren. Fans sei die limitierte Edition empfohlen - eine
schöne Box, die zusätzlich die Remix-CD „Variete“ und die DVD „Panopticum“
enthält.
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