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Cultus Ferox Unbeugsam


Wertung: (5/5) Monden

(John Silver / Soul Food)


Die sieben Musiker waren nach ihrer furiosen Ep "Aufbruch" keinesfalls untätig und veröffentlichen nun mit "Unbeugsam" ein Mittelalteralbum, dass es wirklich in sich hat. Der Bandname ist dabei schon fast Programm: Cultus Ferox bedeutet in etwa "wilde Lebensart" und wild geht es bei ihrem bislang dritten Album "Unbeugsam" wirklich zu. Dabei geht die Band erneut den Weg, dass sie Mittelalter, Rock und tanzbare Elektronik miteinander kombinert - also keinen reinen Mitteralter bietet, sondern die Fusion der besten musikalischen Elemente dieser dreier Welten sucht. Ein Weg, der schon die EP Aufbruch zu einem Erfolg gemacht hat. Cultus Ferox klingen auf "Unbeugsam" frisch und unverbraucht - und bitten zum schwarzen Tanz! Gleich zwei Songs auf der CD können durchaus als hitverdächtig angesehen werden, dazu gehört auch der Song "Aufbruch" - zugleich die offizielle Hymne der "Dark Mystery & Music Nights" Festivalreihe. Zudem der Song "Plankentanz" - ein klassischer temporeicher Mittelaltersong. Doch auch ruhiger und fast besinnliche Klänge finden sich auf dieser CD mit der "Ballade vom Fettling" und dem Song "Schweller". Zudem konnte als Gastsängerin, Linnea Vadell gewonnen werden, die bei dem ein oder anderen Song ungeahnte weibliche Seiten Cultus Ferox zum Vorschein bringt. Das Thema von "Unbeugsam" ist zeitgemäß (wie bei manch anderer Mittelalterband in den letzten Monaten) erneut das Meer, die See und das Piratentum - ungestüm und unbeugsam befinden sich die tapferen Mannen von Cultus Ferox auf hoher stürmischer See und verzücken uns mit mittelalterlichen Klängen! Im besonderen hat man sich von der Lebensgeschichte Klaus Störtebeckers inspirieren lassen, um den sich zahlreiche Legende ranken. Anspieltips: "Aufbruch", "Schweller". Fazit: Unbedingt empfehlenswert!