Black Tongue Tribe
Black Tongue Tribe
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Wertung: (4/5) Monden
(Eigenvertrieb) |
Black Tongue Tribe beschreiben sich selbst als der
Missing-Link zwischen Rammstein und DJ Tiesto.
Hinter Black Tongue Tribe
verbergen sich die beiden Musiker J.van Reede
und S. Holleboom. Die Band wurde gegründet von ehemaligen Mitgliedern
der holländischen Gothic Kultband Malochia. Mit
ihrem Debutalbum gehen Black Tongue Tribe nun
einen neuen musikalischen Weg, der weitaus
härter ausfällt. Anstelle sanfter Gothictöne hat man sich
für harte Metalriffs entschieden, die mit modernen
Electrorhytmen und Bässen und Beats angereichert
werden ("Extra Terrestrial Season"). Und damit sind
die Mitglieder von Black Tongue Tribe sicher nicht
die einzigen, die im Laufe der Jahre sich musikalisch
umorientierten. Black Tongue Tribe klingt in etwa so,
wie wenn The Fair Sex auf Garden Of Delight und
Ministry treffen würden ("Into the bush"). Ab und
zu fällt Black Tongue Tribe jedoch auch in alte Malochia Zeiten
zurück und präsentiert mit den ruhigen " Simulating Grief"
und "Venus In Furs" (eine
Coverversion der Lou Reed Klassikers) zwei klassischen
Gothicsongs. Insgesamt handelt es sich
um ein sehr ausgewogenes Debut einer Band, die
sich hier sicher gefunden hat. Alle 12 Songs des
Albums sind abwechslungsreich und zeigen viel
Mut zur Experimentierfreude. Genreübergreifend
verharrt man nicht beim klassischen Gothic, sondern
geht weit darüber hinaus. Ein Album das Spass macht
und zeigt, dass es eben auch anders gehen kann und
man nicht in althergebrachten Strukturen verharren muß.
Anspieltips: "Truth Is Not The Issue", "Extra Terristial
Season", "Venus In Furs" und "Into the bush". Fazit:
Reinhören!
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