Bionic
Close To Nature
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Wertung: (5/7) Monden
(Echozone / Intergroove) |
Bionic sind wieder da! Das Elektro-Projekt war in den 90`er Jahren
auf zahlreichen Compilations vertreten, war live unterwegs mit
namhaften Bands wie etwa Krupps, A Grumph und Devision.
Nach der Veröffentlichung ihres Debüt-Albums "Rest In Peace R.I.P."
im Jahr 1995, das von Sevren-Ni-Arb (X Mark The Pedwalk) seinerzeit
produziert und gemischt wurde, hörte man lange Zeit nichts mehr
von den bionischen Elektronikern. Jetzt sind sie also wieder da
und veröffentlichen gut 15 Jahren nach ihrem Debüt ihr zweites
Album "Close To Nature". "Close To Nature" ist ein Album, das
sicher der aktuellen elektronischen Entwicklung Tribut zollt und
trotzdem es schafft im Kern absolut purer EBM zu sein. Das wir uns
recht verstehen: Kein Weiber-Electro und auch kein
trendiger Future-Pop ist "Close To Nature" sondern einfach EBM.
Bionic-Mastermind Dariusch Dalili zelebriert hier 12 mal EBM vom feinsten. Songs
wie Anything, Somewhere oder It Doesn`t Matter sind wahre EBM
Hymnen und könnten schon bald die Clubs der Republik erobern.
Ein adrenalingesteuertes Album wie dieses muß jedoch ab und
an auch Ruhephasen haben und so gehört dann ein Song wie "Cold
Eyes" dann doch eher in die Abteilung atmosphärische Soundscapes.
Die wiedergewonne Freude an elektronischen Klängen ist Bionic
deutlich anzumerken. Close To Nature ist insgesamt ein sehr energetisches Album
geworden. Anspieltips: "Anything", "Somewhere". Fazit: Hut ab! Bionic
können es noch immer!
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