Arts Of Erebus
Negative White
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Wertung: (5/5) Monden
(Sonorium) |
Mit dem Album "Negative White" veröffentlichen Arts Of Erebus nun
endlich das lang erwartete Debüt-Album. Die deutsch-französische
Gothic-Rock-Formation exisitiert bereits seit dem Jahr 2001 und
Mitglieder der Band waren zuvor in der Avantgarde-Band Yuul
aktiv. Nach einer Umbesetzung ging man schnell daran neue
Songs mit englischen Texten zu schreiben und fand in Damien Grey
als neuem Sänger und Frontmann die wohl beste und charismatischte
Besetzung für diese Position. Die neuen Songs von Arts Of Erebus,
die jetzt auf dem Debüt-Album "Negative White" zu finden sind,
stammen erneut aus der Feder von Komponist und Mastermind
Michel Meneguzzi. Als Lead-Gitarrist von Arts Of Erebus hat
Meneguzzi ganz besonders den Sound der Band zu bestimmen
und er tut dies auf unnachahmliche Weise - gefühlvoll und
dennoch rockig erklingen auf "Negative White" Gothicrockhymnen,
die einfach schön sind. Dabei verharren Arts Of Erebus nicht
starr im Gothicrock, sondern lassen geschickt Musikelemente
aus anderen Bereichen mit ihren Sound einfliessen. Mit dem
ersten Song "End Of Innocene" der CD lassen Arts Of Erebus gleich zu
Beginn chorale Gesänge und elektronische Sounds erklingen,
die so eher ungewohnt für eine Gothicrockband sind.
Song wie "Watching Demons" oder "Heroes In The Dark" kommen dann eher Independent-lastig - "Black Diamonds" hingegen klingt nach einem
Darl Metal beeinflussten Song! Es ist diese Abwechslung, die die
CD von Arts Of Erebus gerade hörenswert macht und zeigt,
dass diese Band eine moderne Form des Gothicrock für sich
definiert, die sehr eigenständig ist. Aber das wichtigste ist, dass
das musikalische Gefühl hier einfach stimmt. Gothicrock ist
hier wirklich noch Gothicrock, wenn auch in modernisierter Form.
Anspieltips: "Book Of Blood", "Watching Demons". Fazit: Let`s rock!
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