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Apoptygma Berzerk Sonic Diary


Wertung: (6/7) Monden

(WEA)


Endlich ein neues Album von Apoptygma Berzerk! Darauf mussten die Fans lange warten! War die Band doch zuletzt in der Regel nur live zu erleben. Nach dem Riesenerfolg der Albums Harmonizer im Jahr 2003 war es lange Zeit still um die Band. Doch nun sind sie wieder da. Mit Sonic Diary zollen Apoptygma Berzerk den 80`er Jahren Tribut und veröffentlichen eine kleine aber feine Sammlung diverser Coverversionen bekannter 80`er Jahre Hits. Zu hören gibt es u.a. Cambodia (der alte Klassiker von Kim Wilde), The Damned Don`t Cry (wohl der beste Song von Visage neben Fade To Grey), Electricity (aus den frühen Anfangstagen von OMD) sowie Fade To Black, Shine On, All Tomorrows Parties oder das geniale Ohm Sweet Ohm. Apoptygma Berzerk gelingt es alle diese Song in ein modernes Electro-Synthie-Pop Gewand zu kleiden. Das funktioniert sehr gut und manche Songs klingen einfach besser als das Original! Vor allem die neue Version von All Tomorrows Parties bei der man sich der Originalstimme von Nico bedient hat, ist einfach wunderschön. Die CD erscheint auch als limited Doppel-CD! Hier findet sich dann auch der Bonus-Disc eine Remix-Sammlung der besten Apoptygma Songs bei der u.a. Mesh, Northern Lite, Ladytron und Zombie Girl mitwirken. Alles in allem ein wunderbares Album, dass schon fast zeitlos wirkt. Songs für die Ewigkeit! Anspieltips: All Tomorrows Parties, The Damned Don`t Cry, Shine On. Fazit: Nie waren Apoptygma Berzerk besser!