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Akanoid Civil Demon


Wertung: (5/7) Monden

(Musikvertrieb ag /Echozone / Sony Music)


Akanoid haben nach ihrem Debüt Album Cocktail Pop einige Zeit ins Land verstreichen lassen bevor nun mit Civil Demon das zweite Fulltime Album der Band um Frontmann Hilton Theissen erscheint. Zwichenzeitlich veröffentlichte die Band vier CD-EPs und tourte mehrere Monate lang als Support zusammen mit den Bands De/Vision und Crüxshadows und konnte so ihre Livequalitäten unter Beweis stellen. Dies hört man nun auch unweigerlich am Sound der Band. Das neue Album Civil Demon ist weit rockiger und härter geworden als Cocktail Pop. Die Band läßt ihre synthetischen Popwurzeln zurück und wendet sich einem Sound zu der Elektronik und Rock miteinander auf gekonnte Art und Weise fusioniert und der Stimme von Sänger Hilton Theissen sehr entgegenkommt. Viel mehr wie auf ihrem Debüt Cocktail Pop schafft es dieser hier mit viel Gefühl emotional geladene Balladen und rockige Songs zu singen. Akanoid haben sich definitiv weiterentwickelt und zeigen einen eigenständigen Sound mit großem Wiedererkennungswert und Vielseitigkeit. Mit gitarrenlastigem Industrial-Rock wie bei den Songs 100 Burning Guitars oder The Nihilist rockt Akanoid richtig ab! Ihre melancholische Seite zeigt die Band hingegen bei dem wunderschön melodischen Song Strange Obsession, der an frühe Akanoid Veröffentlichungen erinnert und mehr dem Gerne Electro-Pop entspricht. Der definitive Hit dieses Albums dürfte Pain sein, ein sehr eingängiges Lied, das Ohrwurmcharakter besitzt und sicher bald auch die Clubs der Republik rockt! Mit dem Mut auch experimentelle Songs wie Unbreak Me und Nexxus zu veröffentlichen treffen Akanoid zweifelsohne den aktuellen Zeitgeist und liefern insgesamt ein sehr modernes und gut gelungenes Album ab! Anspieltips: Pain, Strange Obsession. Fazit: Klingt nach mehr!