Clubbericht KUZ 2005


Jeden zweiten und vierten Samstag im Monat findet sie statt, die schwarze Party. Erstmal ein paar Zeilen zum Veranstaltungsort selbst. Das Kulturzentrum KUZ Mainz befindet sich in einem atmosphärischen roten Backsteinbau, am Rhein. Gebaut 1888 als Garnisonswaschanstalt für die Reichswehr, diente das Gebäude ab 1932 als Industrielehrwerkstatt und war damit eine der ersten überbetrieblichen Ausbildungsstätten Deutschlands. 1981 wurde das Kulturzentrum, auch KUZ genannt, ins Leben gerufen, und seitdem findet hinter den Mauern des Industriedenkmals ein vielfältiges Kulturprogramm statt, das sich von Live-Veranstaltungen namhafter Künstler/Innen aus aller Welt über Partys, Theateraufführungen, Kindertheater, Lesungen bis hin zu Ausstellungen erstreckt.

Wenn man hinein geht wird man von einem großen Hof mit jeder Menge Sitzmöglichkeiten begrüßt, sozusagen wie in einem Biergarten. Links betritt man die eigentlichen Räumlichkeiten. Alles hier ist schlicht gehalten. Zur Garderobe gelangt man nach oben. Geht man geradeaus weiter befindet man sich in der „CafeZone“. Hier bietet sich ebenfalls die Gelegenheit zum relaxen. Von hier aus hält man sich links und betritt den kleineren der beiden Floors. Hier wird eher die rockigere Variante der Szene aufgelegt. Genau so gut, mit zunehmender Stunde, kann hier 80iger Musik zu hören sein. Die beiden Floors verbinden zwei schmale Gänge. Im großen Floor befindet sich links die Bar, rechts sind diverse Stände mit CD´s. Läden, welche das schwarze Volk mit diversen Accessoires und Klamotten versorgen sind auch immer vertreten.



Die Tanzfläche nimmt den kompletten Raum ein. Hier kann man die verschiedensten Leute treffen. Vom Punk, Goth, EBMler, bis hin zum Batcave- und Metallliebhaber. Im Verhältnis läuft allerdings sehr viel elektronische Musik, bis hin zu krassem EBM. Zwischendurch dürfen die Ohren aber auch mal ältere Klänge vernehmen. Diese werden zum Ende hin auch vermehrt aufgelegt. Man kann auch davon ausgehen, dass hier immer die Mehrheit in Bewegung ist. Es sei denn, man möchte eine Pause machen. Leer ist die Tanzfläche allerdings nie, außer es geht dem Ende zu und selbst dann muss man sie zum aufhören zwingen

Im Großen Ganzen ein etablierter Club, der viele Leute anzieht, meistens solche, die ihrer Tanzlust frönen. Denn zum tanzen ist die sehr rhythmische, elektronische Musik hier prädestiniert. Für Goths älterer Stunde ist der Club wohl eher ungeeignet, da diese hier eher selten auf ihre Kosten kommen.



Das KUZ ist ständiger Begegnungsort - für Musikfans und Tanzfreudige mit seinem breit gefächerten Party-Programm und Live-Veranstaltungen.

C.W.