| Amphi Festival 2006 |
| Amphi Festival 2006
Das Amphi Festival fand dieses Jahr erstmals in Köln auf dem Gelände des Tanzbrunnens statt. Ein traditionsreicher Ort für Open Air Veranstaltungen jeder Art ... |
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Vom 22.- 23. Juli 2006 fand das II. Amphi Festival - The Orkus Open Air 2006 - im Kölner
Tanzbrunnen statt. Trotz Wechsel des Geländes, wurde nicht auf eine extravagante Location
verzichtet. Im Jahr zuvor war noch das Amphitheater in Oberhausen Veranstaltungsort
gewesen. Nach dem Erfolg dort waren alle gespannt, ob das Festival in Köln genauso
erfolgreich sein würde. Dies kann man ohne Zweifel bejahen! Das II. Amphi Festival
war eines der interessantesten Szenefestivals des Jahres 2006.
Der Tanzbrunnen Köln bot mit seiner großen Bühne und dem berühmten Sternenwellenzelt viel Platz für die Zuschauer. Einerseits als Regenschutz, andererseits als Sonnendach war das Sternenwellenzelt ein wahres Highlight! Um den namengebenden Tanzbrunnen waren zahlreiche Shops und Stände versammelt, die alles boten, was Szeneherz begehrte. Ob Kleidung, Schmuck, Schuhe oder Accessoires - hier fand man wirklich eine große exklusive Auswahl!
Nachdem bereits am Freitag zuvor die ersten Festivalgäste auf dem nahegelegenen Zeltplatz angereist waren und dort schon gute Partystimmung herrschte, trübte sich zunächst am Samstag das Wetter und es regnete. Wer einen Regenschirm sein eigen nennen konnte, hatte großes Glück und findige Shopbesitzer machten mit dem Verkauf von Regenschirmen und Sonnenschirmen ein gutes Geschäft.
Das Highlight des Samstag Nachmittags war zweifelsohne Fixmer / Mc Carthy auf der Hauptbühne. Brachialer EBM voller kompromißloser Härte und Agressivität - man fühlte sich unweigerlich in die Anfänge des EBM zurückversetzt. Und das Duo gab alles und spielte alles Hits ihres ersten Albums und natürlich auch Freefall, Come Inside und Destroy, bei dem die Boxen doch merklich vibrierten!
Mit VNV Nation als Headliner des Abends war dann ein weiteres Highlight des Festivals zu sehen! Die Band war zuvor bereits mehrere Monate auf Tour gewesen und diese Routine merkte man VNV Nation an! Hit folgte auf Hit: Standing, Rubicon, Epicentre, Genesis und natürlich Solitary - die Liste der Hits war schon eindrucksvoll und das Publikum war super gut drauf! Viele Songs wurde mitgesungen und da die Sonne langsam unterging kamen nun auch endlich die Lichteffekte zur Geltung! VNV Nation entfachte ein wahres Feuerwerk aus Stroboskopblitzern!
Neben der großen Hauptbühne im Outdoor Bereich, gab es es eine Indoor Halle, auf der vornehmlich Electrobands spielten. Und gerade diese Halle war bei den angesagtesten Acts völlig überfüllt - so geschehen bei dem genialen Auftritt von Diary Of Dreams am Abend. Hier gab es kein Durchkommen mehr. Wer es schaffte in die Halle zu gelangen, der konnte eines der besten Konzerte von Diary Of Dreams sehen. Sänger Adrian Hates gab alles und der Einsatz des Kunstnebels.
Auf der Hauptbühne endete der Tag mit einer Lesung von Oswald Henke. Schon längst hat Oswald Henke sich einen Namen abseits seiner Bands Goethes Erben und Erblast gemacht und gilt als anerkannter Schriftsteller und Literat. Vor einer kleinen aber feinen Schar von Zuhörern konnte Oswald Henke ganz allein mit seiner Lesung die Hörer in seinen Bann ziehen. Geboten wurden Textpassagen aus seinen Büchern sowie Songtexte und Prosa, die ein ums andere Mal zum Nachdenken anregte.
Was gab es sonst noch? Der Sonntag war recht freundlich und die Sonne schien viel! Die Partystimmung war gut und man konnte bei dem guten Wetter endlich einmal richtig schön shoppen und sich kaufen, was das Herz begehrte. Erste und wohl größe Anlaufstelle des Abends war der Stand von X-Tra-X, die den gesamten Mittelteil des Tanzbrunnes angemietet hatten und dort eine Vielzahl von Kleidung, Schuhen und Accessoires boten. Aber auch kleiner Shops wie etwa Art Of Dark wussten mit einer guten Auswahl an Kleidung zu überzeugen! Das CD Angebot konnte sich auch sehen lassen. Gleich mehrere Händler boten musikalische Leckerbissen, seltenes und rares an! De Luidspeaker oder Going Underground sorgten für ein reichhaltiges Angebot und einige Händler boten CDs aus Restbeständen weit unter Preis an.
Musikalisch war der Sonntag wie der Samstag sehr ausgewogen, was die Bands anging. Highlights wie etwa Combichrist, Schandmaul, Unheilig und Cephalgy sorgten für viel Abwechslung innen und aussen. Der krönende Abschluß war das Konzert von Subway To Sally, die wieder einmal es wirklich krachen. Mittelalterrock vom Feinsten mit Songs wie Veitstanz und Kleid aus Rosen, das so ziemlich jeder mitsingen konnte! Fazit: Ein wunderschönes Festival! Im kommenden Jahr wird es das nächte Amphi-Festival wieder in Köln am Tanzbrunnen geben! Wir werden da sein! |
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